tierisch gut

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Ein kleines Erlebnis mit Lucky - unser Firmenhund-

- ein ganz normaler Spaziergang...

Sonnabends gehen Lucky und ich morgens stets joggen, die Wege führen uns vorbei an blumiger Natur, Wiesen und kleinen Bachläufen - so auch die Mittelriede.



Kurz vor dem ersten Bächlein (Mittelriede) erreichen wir eine große wild bewachsene Wiese, auf der wir eine kleine Trainingseinheit mit den üblichen Kommandos einlegen. Lucky ist an dieser Stelle stets sehr alert und begeistert bei der Sache. Nach den Übungen geht es zum Entspannen und Erfrischen an den Bach.

Hier möchte ich bemerken, dass Lucky Wasser liebt (solange es sich nicht um ein Reinigungsbad handelt). Sie erkundet gern bis zum Bauch im Wasser stehend die
Wasserstrudel. Selten aber schwimmt sie freiwillig, ihr Interesse am Schwimmen kann man jedoch mit einem echt tollen Stöckchen wecken.

Heute wurde der Alltag jedoch durchbrochen:

Auf dem Weg zum Bach begrüßen uns unverhofft, freundlich bellend ein junger Windhundmischling (Name Fee oder ähnlich) und sein attraktives und genauso junges Frauchen.

Das Frauchen kommt auf uns zu und fragt etwas verzweifelt und eigentlich auch nicht wirklich von ihr ernst gemeint: "… geht ihr Hund ins Wasser? Auf der anderen Seite des Ufers habe ich meine Beuteltasche geworfen und meine Hündin ist wasserscheu....sie holt sie einfach nicht…"

Meine erste Reaktion zu Hund und Frauchen: „ja mein Hund geht zwar ins Wasser, aber einfach so los schwimmen wird schwer sein und außerdem weiß sie ja nicht, was sie suchen soll - und wieso soll sie ans das andere Ufer schwimmen ohne zu wissen, was sie dort soll...."  


Doch, liebe Hunde-Freunde - Lucky der Retter in der Not ist für Überraschungen immer gut - Selbst mich kann dieser Hund immer wieder verblüffen

…und so wird das Unmögliche möglich...




Als ich in das enttäuschte, hübsche Gesicht des Frauchens sehe - sage ich zu mir - vertrau deinem Hund - wir sind ein gutes Team - das bekommen wir hin.



Nach kurzer Überlegung  -  entwickle ich eine Strategie:

Wie stelle ich es an, Lucky zunächst ins Wasser zu locken und weitergehend auch noch ans andere Ufer zu schicken -  und wie soll sie wissen, was sie dort am anderen Ufer machen soll???



Da kann ich nur dank sagen - Hundeschule - du hast dich bezahlt gemacht!!!

- Zur Lösung des Problems mische man die unterschiedlichen und gelernten Trainingsmethoden, hier in unserem Fall:

- Mantrailing - Anwendung der Technik „verloren“ - „such“ sowie - „gib es in die Hand“ dies zusammengefügt und gut vermengt sollte die Lösung werden.



Plan fertig – auf zu Taten!


Das junge Frauchen, ist dann doch etwas verwirrt, als ich nach Ihrer Jacke frage, die ich gern zum Beschnüffeln für meine Hündin hätte. Sie reicht mir mit zweifelndem Blick ihre Jacke für Lucky.

Um Luckys Aufmerksamkeit zu bekommen lass ich sie ein paar einfache Befehle vorab ausführen. Danach darf Lucky an der Jacke schnüffeln und sie erhält einen internen Startbefehl von mir.

Die Nase arbeitet und es sieht lustig aus, die Spannung steigt…. Zur Hilfe werfe ich ein paar kleine Steine auf die andere Seite des Ufers.

Gespannt schauen wir zu, wie Lucky sich nun tatsächlich langsam, aber konzentriert ins Wasser tastet, sie zögert einen Moment an der Stelle wo sie anfangen muss zu schwimmen. Es bedarf jedoch nicht lang und sie schwimmt zielstrebig auf die andere Uferseite und erschnüffelt … oh Wahnsinn – den Beutel!!!!

Ich muss es loswerden - ich bin total von Lucky begeistert.

Zaghaft nimmt sie den Beutel in ihre kleine Schnauze und geht langsam zurück ins Wasser. Dort haderte sie, es scheint ihr nicht geheuer mit dem Beutel im Maul zu schwimmen.

Noch einmal den Beutel im Maul zurechtgelegt, geht es dann doch mutig in den fließenden Bach zurück zu uns und übergibt den Beutel.

Jupiiie – Lucky ist toll – ich bin ja so stolz auf meine kleine Maus.

Nun gibt es ein dickes Leckerli.

Fee`s Frauchen freut sich aus dieser ausweglosen Situation unverhofft Hilfe bekommen zu haben.

Beiden Hundebesitzern steht nun ein breites Grinsen im Gesicht

– und meine Brust schwillt an vor Stolz.

In diesem Sinne - vertraue deinem Hund - er kann mehr als du denkst.

… Ende eines ganz normalen Spaziergangs.



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